Seite drucken
Zum Landkreis-Portal
Landratsamt Günzburg

Zutagefördern von Grundwasser für die öffentliche Wasserversorgung Freihalden aus dem Brunnen 2 auf dem Grundstück Fl.-Nr. 1108/8 in der Gemarkung Freihalden durch den Markt Jettingen-Scheppach – Neuerteilung der Bewilligung

Mit Bescheid des Landratsamtes Günzburg vom 2. Mai 1990 (geändert am 7. Dezember 1993 und 16. Juni 2010) hat das Landratsamt Günzburg dem Markt Jettingen-Scheppach die Bewilligung zum Zutagefördern von Grundwasser zum Zwecke der öffentlichen Wasserver-sorgung Freihalden aus dem Brunnen 2 auf dem Grundstück Fl.-Nr. 1108/8 Gemarkung Frei-halden erteilt. Diese Bewilligung ist bis zum 31. März 2020 befristet.

Mit Schreiben vom 20. Dezember 2019 hat der Markt Jettingen-Scheppach die Neuerteilung der Bewilligung beantragt. Es ist beabsichtigt, eine Bewilligung für weitere 30 Jahre zu ertei-len. Die Entnahmemenge soll – wie bisher – max. 6 l/s und max. 50.000 m³/Jahr betragen.

Das Vorhaben stellt eine Gewässerbenutzung nach § 9 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) dar, für die eine wasserrechtliche Bewilligung nach § 10 des Wasserhaushaltsgesetzes - WHG - erteilt werden soll.

Die Unterlagen, aus denen sich Art und Umfang des Unternehmens ergeben, liegen beim Markt Jettingen-Scheppach vom 27. Januar 2020 bis einschließlich 27. Februar 2020 zur Einsichtnahme aus. Etwaige Einwendungen sind beim Markt Jettingen-Scheppach oder beim Landratsamt Günzburg, Fachbereich Wasserrecht (Krankenhausstraße 36) spätestens bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift zu erheben. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen (Art. 73 Abs. 4 BayVwVfG).
Falls aufgrund der Einwendungen ein Erörterungstermin anberaumt wird, wird dieser ortsüb-lich bekannt gegeben. Bei Ausbleiben eines Beteiligten kann auch ohne diesen verhandelt werden.

Falls mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind, können die Per-sonen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Be-kanntmachung benachrichtigt werden. Ebenso kann die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.


Es liegen folgende Unterlagen zugrunde:

Nur nachrichtlich:

Hinweis: Für die Anpassung der Wasserschutzgebietsverordnung wird ein gesondertes Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt.

 

Vorschlag Schutzgebietskatalog 
Lageplan SchutzgebietM = 1 : 5.000
Anlage 2 zur Schutzgebietsverordnung