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Landratsamt Günzburg

Überschwemmungsgebiet des geplanten Flutpolders bei Leipheim

„Vorläufige Sicherung“ für den geplanten Donau-Hochwasserpolder Leipheim

Zum Schutz vor Hochwasser der Donau hat die Bayer. Staatsregierung ein Konzept erarbeitet, das den Bau von mehreren Hochwasserpoldern vorsieht. Für den in diesem Zusammenhang geplanten Flutpolder bei Leipheim hat das Landratsamt Günzburg das beanspruchte Überschwemmungsgebiet rechtlich „vorläufig gesichert“. Diese „vorläufige Sicherung wurde durch Bekanntmachung vom 3.4.2020 um zwei Jahre verlängert, der räumliche Geltungsbereich dieser vorläufigen Sicherung um ca. 12,7 ha erweitert.

Die Fläche für den möglichen Polder-Standort liegt nördlich der Donau und (süd)westlich der Autobahn A 8. Sie umfasst eine Gesamt-Fläche von aktuell ca. 642,7 ha. Ein Teil der Fläche ist bereits als amtliches Überschwemmungsgebiet ausgewiesen. Für den restlichen Teil (aktuell ca. 341 ha) wurde eine „vorläufige Sicherung“ erlassen.

Es gelten Verbote für die Ausweisung von neuen Baugebieten und die Errichtung oder Erweiterung baulicher Anlagen. Weitere Beschränkungen bestehen durch die Festsetzung nicht. Die vorläufige Sicherung soll lediglich die beanspruchte Fläche vor baulichen Eingriffen schützen.

Bestehen bleiben aber die schon geltenden (weitergehenden) Festsetzungen des amtlichen Überschwemmungsgebietes der Donau, das Teile der Polderfläche betrifft.

Das Landratsamt Günzburg weist darauf hin, dass für den späteren Bau des Polders ein wasserrechtliches Planfeststellungsverfahren erforderlich sein wird, bei dem die Öffentlichkeit beteiligt wird.

Unter Downloads können Sie den Text der Bekanntmachungen und die zugehörigen Erläuterungen und Pläne abrufen.